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Weiberlist – Schwäbische Märchen und Geschichten

Kluge und schöne Frauen, schwatzhafte und fleißige Weibsleute sind die Hauptpersonen dieser Geschichten. Bereits in der Romantik wurden sie ihm ehemaligen Herzogtum Schwaben erzählt und vom dem Tübinger Orientalisten Ernst Maier veröffentlicht, in der heutigen Zeit hat die Erzählerin Sigrid Früh weiberlistige Märchen gesammelt und aufgeschrieben. Für diese Ausgabe wurden die schönsten alten und neuen Geschichten ausgewählt, ergänzt durch Bilder von Franziska Rommel. Die Gemälde zeigen wahrlich starke Frauen gescheit, lebenslustig und selbstbewusst.

ISBN 9783981469196 Preis 12,90 €

Dieses Buch kann man auch live erleben bei der buchbaren Veranstaltung „Weiberlist – Schwäbische Märchen mit Akkordeongstanzln“. Näheres unter 

www.stadtführung-badwimpfen.de

Und so schön war es bereits bei der musikalischen Lesung:

Am 21.2.2017 ist die Premiere im Cafe Anna Blume gelungen und am 6. Mai 2017 war es bei der Kunstnacht im Gewölbekeller in der Salzgasse rappelvoll. Das Duo „Herbstsaits“ präsentierte dem begeisterten Publikum perfekt arrangierte und in der Originalsprache gesungene wilde Kosakenweisen, laute Romalieder, stille Deutschsagen und rythmische Cowboysongs. Dazwischen passten die Weiberlist Märchen und die wundervollen Frauenbilder von Franziska Rommel, die ihre Tochter Miriam Wilke beigesteuert hat. Kunstnacht vom Feinsten!

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Das Kräuterweible von Wimpfen – eine Geschichte aus dem 30-jährigen Krieg von Konrad Fron

Der Roman erzählt die tragische Geschichte vom Kräuterweible und ihrem Sohn Friedel, der unschuldig des Mordes angeklagt wird und aus der Stadt verbannt. Dennoch versucht er in diesem schrecklichen Krieg seine Heimatstadt zu retten. Der Roman ist in der Originalfassung von 1885 neu erschienen. Zum Roman gibt es auch eine Stadtführung zu erleben. Näheres dazu unter www.stadtführung-badwimpfen.de

ISBN 9783981469189 Preis 12,90 €

Die Stadtführung mit dem Kräuterweible von Wimpfen finden Sie hier:

www.stadtführung-badwimpfen.de

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Schmugglernest Wimpfen – Beiträge zur Wimpfener Stadt- und Salinengeschichte – Band 2

Wimpfen, die alte, ehrwürdige Reichsstadt – ein Schmugglernest? Doch die geschichtlichen Quellen lassen keinen Zweifel. Zu Hunderten sollen die Schmuggler von Wimpfen aus in die benachbarten Staaten eingefallen sein. Das zentrale Thema des Buches von Prof. Dr. Günther Beck aus Göttingen ist das von den Obrigkeiten verfolgte und gemaßregelte Geschäft der Schmuggler, die Salz von Wimpfen aus ins Württembergische und Badische einschwärzten. Diese vom Autor detailreich dargebotene Geschichte zeigt zugleich, wie der Widerpart von Arm und Reich die Auseinandersetzungen selbst in einem wie vorliegend eng begrenzten Bereich einer Gesellschaft bestimmt. (siehe dazu Pressebericht der Heilbronner Stimme am 17.8.2019)

ISBN 9783982045542 Preis 12,00 €

17.August 2019: 

Presseartikel in der Heilbronner Stimme von Bigna Fink

Salzschmuggler im Neckarbecken

Um 1820 schmuggelten Hunderte Männer und Frauen Salz in die Nachbarstaaten. Das bislang kaum erforschte Kapitel aus Wimpfens Vergangenheit hat nun der Autor Günther Beck mit dem Titel „Schmugglernest Wimpfen“ veröffentlicht.

Mit Säcken voller Salz fuhren sie heimlich nachts mit Booten über den Neckar. Einzeln und später in Gruppen umgingen sie die Grenzkontrollen und den Einfuhrzoll. Hunderte Menschen versuchten vor 200 Jahren – nicht immer erfolgreich – das günstige Salz von der hessischen Exklave Wimpfen in die benachbarten Staaten Württemberg und Baden zu schmuggeln. Der Schleichhandel mit diesem Produkt setzte ein, als 1818 in Wimpfen ein Salzwerk, die Saline Ludwigshalle, gegründet wurde. Von der Bevölkerung wurden die Schmuggler zum Teil tatkräftig unterstützt. 

Günther Beck ist ein großer Experte der Salzgeschichte

Das bislang kaum erforschte, kriminologische Kapitel aus Wimpfens Geschichte hat nun der Autor Günther Beck in einem Buch mit dem Titel „Schmugglernest Wimpfen“ veröffentlicht. Beck kennt sich mit der Materie aus. Der 79-jährige ist Vorsitzender der Gesellschaft zur Erforschung der Salzgeschichte und Herausgeber des Magazins „Journal of Salt History“. Seine Doktorarbeit verfasste er über die Betriebs- und Arbeitsorganisation der Salinen in Wimpfen.

Viel Recherche und Übersetzungsarbeit

Die in der Saline Ludwigshalle liegenden Akten waren die Hauptquelle für seine Recherchen. Die Dokumente wurden Beck durch den Wimpfener Studienrat Reinhold Bührlen und dem damaligen Werksleiter der Saline, Johannes Rodepeter, zugänglich gemacht. Im Stadtarchiv Wimpfen und den Staatsarchiven von Hessen, Württemberg und Baden fand er weitere relevante Quellen. Darunter waren zahlreiche, in der alten Schrift Sütterlin verfasste Gerichtsakten, die er in mühevoller Arbeit übersetzte. Verlegerin Edith Götzfried ist froh über die Arbeiten Becks. „Es ist wichtig, dass sein wertvolles historisches Wissen über das Salz nicht verloren geht.“

Die Mächtigen finanzierten sich mit den hohen Salzsteuern ihren Lebensstil

„Es ist die Geschichte von Reichtum und Armut, Gesetz und Bürgerlist“, sagt Autor Günther Beck. In dem Buch erfahren die Lesen von Justizfällen erwischter Schmuggler und viel über das geheime Treiben am Neckar. Etwa, dass das Volk zwar sehr an Hunger, aber nicht an Salzmangel litt. Beck erzählt, dass es in den Nachbarstaaten reichlich von dem begehrten Material gab. Das war aber im Gegensatz zum Wimpfener privaten Salzunternehmen in staatlicher Hand. Die Mächtigen setzten hohe Steuern auf Salz aus den Salinen im badischen Rappenau, oder dem württembergischen Friedrichshall, „vor allem um ihren Lebensstil zu finanzieren“, sagt Beck. Der sack Salz in Wimpfen kostete dagegen nur die Hälfte.

Eine Ehepaar begab sich professionell auf illegale Wege.

Viele Wimpfener zeigten sich Beck zufolge solidarisch mit dem Zollumgehen. So habe sich das Schmugglerpaar Kullmann aus dem badischen Billigheim „wie ein kleines Unternehmen organisiert. Das Paar hat viele Aufträge bekommen, das waren richtige Profis.“ Wenn es dunkel wurde, fanden sie Unterschlupf bei einem Hohenstädter Wirt, der sie deckte. Eines Nachts erwischten Grenzsoldaten die beiden und schlugen sie nieder. Die Kullmanns und die Soldaten wurden anschließend in Mosbach verhört. Immer wieder fand Beck in seinen Recherchen Zeichen des Widerstands und die Erwähnung der „Wimpfener Bewohner, die sich von der Obrigkeit nicht belehren ließen.“

Zur Person

Günther Beck wurde 1939 in Böhmen geboren und wuchs nach dem Krieg in Neckarsulm auf, wohin seine Familie 1950 gezogen war. Nach dem Abitur am dortigen Gymnasium, dem heutigen Albert-Schweitzer-Gymnasium, studierte er Geographie, Geschichte und Wirtschaftswissenschaft. Er war Professor für Wirtschafts- und Sozialgeographie in Göttingen und Flensburg. Von ihm sind zahlreiche Schriften zur historischen Entwicklung der Salzindustrie erschienen. Heute lebt er in Göttingen.

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Salz und Sole in Wimpfen – Beiträge zur Wimpfener Stadt- und Salinengeschichte – Band 1

Dieser Band erschien 2002 anlässlich der 250-jährigen Salzgeschichte der Stadt Wimpfen. Inhalt:

Chronologie der Wimpfener Salzgeschichte – Die Salinen von Wimpfen (Theo Simon) – Frühindustrielle Unternehmungen in der Salzwirtschaft (Günther Beck) – Die Aktiengesellschaft Ludwigshalle Wimpfen und Kartell (Günther Beck) – Carl Christian  Friedrich Glenck (Franz Götzfried/Jürg Lieberherr) – Baugeschichte und Technologie der Saline Ludwigshalle (Franz Götzfried) – Das Badewesen in Bad Wimpfen (Edith Götzfried).

Es sind noch wenige Restexemplare vorhanden.

ISBN 9783982045511 Preis 12,90 €

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Frau Rausch glaubt an Barbarossa – der einzige Wimpfen Krimi!

von Eva Maria Sperling 

In der Altstadt von Bad Wimpfen betreibt Frau Rausch ein kleines Café, das Königsblau. Einer ihrer Stammgäste ist Georg. Als Heinrich VII. führt Georg interessierte Besucher durch die ehemalige Kaiserpfalz. Seit Kurzem hat er das, was ihm zum perfekten Königsoutfit noch gefehlt hat, nämlich ein echt authentisches Schwert. Seitdem scheint Georg merkwürdig verändert. Als ein Kind in einem der mittelalterlichen Türme der Stadt verschwindet, drängt sich Frau Rausch ein furchtbarer Verdacht auf. Und als zwei Tage später im Roten Turm eine entstellte männliche Leiche gefunden wird, sieht sie diesen bestätigt. Kommissar Becker allerdings kommt zu ganz anderen Schlüssen und dann ist da auch noch Ultramarina, die Geschichtenerzählerin, die ihre ganz eigene Sicht auf die Ereignisse hat.

„Was ist Freundschaft für dich?“, fragte Frau Rausch. Georgs Antwort kam wie aus der Pistole geschossen: „Jemand, der keine Fragen stellt und sich sofort auf den weg macht, wenn ich um vier Uhr morgens über eine Grenze gebracht werden will.“ Frau Rausch dachte einen Moment nach, dann fragte sie:“ Und, würdest du`s tun? Für mich, meine ich?“ Er saht in ihren Kirschbaum, strich eine Locke aus der Stirn, sagte schließlich: „Vielleicht“ und trank einen Schluck Bitterlemon.

ISBN 9783981469103 Preis 9,90 €

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Die Autorin Barbara Reuschle auf der Terrasse des Gemäuers, in dem in ihrem Werk ein Toter gefunden wird.

 

Heilbronner Stimme, 16. November 2017 von Petra Müller-Kromer

Das grüne Notizbüchlein, das muss immer in Reichweite sein. Denn die guten Ideen kommen unvermittelt. Beim Spazieren mit dem Hund oder in der Badewanne, beim Essen, nach drei Viertele oder im Halbschlaf. „Das ist ganz arg blöd, denn da muss ich mich hochquälen, Licht anmachen, nach dem Notizbuch fischen.“ Und der Ehemann findet nächtliche Erleuchtungen auch nicht so toll. Jetzt hat Barbara Reuschle alias Vera Maria Sperling unter Verwendung der zweiten Vornamen und des Mädchennamens ihren ersten Kriminalroman veröffentlicht. „Frau Rausch glaubt an Barbarossa“ ist der Titel des 319 Seiten starken Taschenbuchs, das im Verlag Edition erschienen ist. Das Besondere: Die Geschichte um Georg, der als Heinrich VII. Besucher durch die ehemalige Kaiserpfalz führt, spielt in Bad Wimpfen. Ein Kind verschwindet, im Roten Turm taucht ein Toter auf und die Bewohner diskutieren im Café Königsblau bei Schokoladen-Rotweinkuchen die unheimlichen Ereignisse. 

Täuschung

„Es war ein langer Entwicklungsprozess“, sagt die Autorin. „Die Grundidee ist, dass jemand meint, die Zeit gewechselt zu haben. Es geht um Täuschung, um unterschiedliche Arten von Wahrheit.“ Inspirierend wirkt das eigene Wohnumfeld auf die gelernte Krankenschwester, die derzeit in der Hotellerie arbeitet. Das Elsässer-Haus mit seinen hohen, stuckverzierten Decken und der schweren Holztür als Heimat, den Blauen Turm ums Eck, das Klacken der Schuhe auf dem Kopfsteinpflaster. Die Wahl-Wimpfenerin schätzt dieses enge Beieinander, dass die Kinder in der Torgasse Schlitten fahren, die wenigen Autos warten, bis ihr Pudel die Gasse überquert hat, und im Sommer jeder Stuhl, Tisch und Blumen vors Haus stellt. „Ich sitz immer auf der Straße, das muss man mögen.“ Das Schreiben begleitet die Autodidaktin, seit sie denken kann. Als Kind verfasst sie Geschichten zum Geburtstag der Eltern. Die sammeln sorgfältig die Texte der Tochter. Als Erwachsene pflegt sie ihre Leidenschaft weiter. „Ich habe zwei Schränke voller Kurzgeschichten.“

Selbstläufer

Drei oder vier größere Projekte verlaufen im Sand. „Bis Seite 100 ist eine Geschichte oft ein Selbstläufer, ab da wird`s kritisch, weil einem die Luft ausgeht oder man zu zweifeln beginnt.“ Wichtige Unterstützung leisten da der Austausch im Schriftstellerforum im Internet und Ehemann Michael. Auch nach einem langen Arbeitstag in Stuttgart nimmt er sich abends die Zeit, seiner Frau ihr eigenes Werk vorzulesen. „Dann merkt man besser, wenn ein Satz nicht flüssig ist“, sagt die 55-jährige, die Martin Walser und Heinrich Steinfest mag. Was ihr am schwersten gefallen ist? Am Schluss alle Fäden zu verknüpfen. „Meine größte Angst war, pathetisch zu werden, denn ich liebe den Pathos. Alles soll so rüberkommen, wie ich es meine, aber möglichst subtil, nicht mit dem Holzhammer.“ Doch ein wenig Muffensausen hatte sie schon, wie die Wimpfener reagieren. Die Resonanz war positiv. „Das liest sich runter wie Butter, haben viele gesagt.“

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Das Schokodil von Dr. Monika Obermeyer

Typographiekunst und magische Geschichte

Viel Lob von Typografikern, Mediengestaltern und Künstlern für dieses ausgewöhnliche dreisprachige (Das Schokodil – The Chocodile – El Chocodrilo) Buch. Und die Kinder haben ihren Spaß mit den Ausklappseiten und den wunderlichen Tieren, die immer wieder anders sind. Bei den erfolgreichen Autorenlesungen (z.B. in der Bücherstube in der Tiefburg in Heidelberg) philosophierten auch die Kleinsten mit über das Thema „Zu Hause sein“. Jan Wiele von der FAZ, empfahl das Buch: „Ein sonderbar schönes Buch für etwas größere Kinder, in dem das Schokodil auf das Karamel trifft“.

ISBN 9783981469172 Preis 14,90 €

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Sieglinde das Königskind – Märchen aus Wimpfens Vergangenheit 

….. und sie lebten glücklich bis an ihr Ende. Selbstverständlich endet so auch dieses Märchen von der sagenhaften Prinzessin. Denn sie übersteht ihr Abenteuer mit dem Armreif, den sie nicht abnehmen kann und dem Moloch, der ihr nach dem Leben trachtet. Mit dieser Geschichte erfährt man auch, wie der Eulenberg zu seinem Namen kam und warum die Eulen die Lieblingstiere von Sieglinde waren. Einige Restexemplare des von Heide Weber bezaubernd illustrierten Bandes sind noch vorrätig.

ISBN 9783982045511 Preis 7,90 €

Zu diesem Buch gibt es eine erlebnisreiche Zeitreise für Menschen ab 5 Jahren. Näheres unter www.stadtführung-badwimpfen.de

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Ich bin der Größte – I`m the Biggest von Beate Betz

Eine Hundemutter muss ihre Welpen kurz allein zu Hause lassen. Als Maik damit angibt, der Größere zu sein, beweist ihm seine kleine Schwester Eva, dass das nicht unbedingt stimmt. Das Buch ist ein kunterbuntes Bilderbuch, das in deutscher und englischer Sprache einen typischen Streit unter Geschwistern lustig beschreibt.

Melanie Artinger (Süddeutsche Zeitung vom 3.11.2016) hat sich mit der Autorin Beate Betz unterhalten:

„Kinder erleben jeden Tag kleine Abenteuer, meist sind das sowieso die besten Geschichten“, findet Beate Betz. Die Realschullehrerin aus Pullach ließ sich davon kurzerhand inspirieren und veröffentlichte nun ihr erste Bilderbuch – das genau solch ein Alltagsabenteuer erzählt. Zwei Hundegeschwister hüpfen durch eine kunterbunte Collagenwelt, sie wetteifern darum, wer wohl mehr darf. Einigkeit herrscht am Ende beim Verzehr des Kekskuchens „Kalter Hund“, dessen Rezept sich ebenfalls in dem Buch findet. Die englische Übersetzung lieferte Maxine Jung.

Seit der Lesung am 18.11.2016 beim bundesweiten Vorlesetag im Bürgerhaus Pullach lesen jetzt einige Kitas und Schulen bilingual, das freut uns sehr!

ISBN 9783981469165 Preis 13,90 €

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Eine malerische Führung durch die Altstadt – Ein Tag in Bad Wimpfen

Die Autorin und Illustratorin des zweisprachigen Kinderbuches „Ich bin der Größte – I`m the Biggest“ hat eigens für die Stadt Bad Wimpfen ein Malbuch kreiert. Da geht es mit Lena und ihrem Hund Pfeffer auf Entdeckungsreise und so lernt man die Stadt und die Menschen, die dort leben kennen und auch wie sie ihre Feste feiern. Auch einige Aufgaben hat sich Lena ausgedacht. Also holt eure Farbstifte und legt los! Viel Spaß!

ISBN 9783982045504 Preis 7,90 €

Heilbronner Stimme 12. Februar 2019 von Adrian Hoffmann

Eine Stadt zum Ausmalen 

Edith Götzfried hat ein beliebtes Kinderbuch um Lena und ihren Pfeffer neu aufgelegt

Die Idee von Beate Betz ist schon ein paar Jährchen alt – doch wird sie nun frisch serviert. Bad Wimpfen zum Ausmalen. „Ich wollte nicht, dass das in der Versenkung verschwindet, sagt Kinderbuch-Verlegerin Edith Götzfried aus Bad Wimpfen. Gerade in den Zeiten von viel Autoverkehr und großen Baustellen überall in Bad Wimpfen legt Götzfried Wert darauf, dass Bad Wimpfen noch Bad Wimpfen bleibt und seine altstädtische Schönheit beworben wird. „Sonst sind wir irgendwann ja nur noch eine kleine Industriestadt“, sagt sie. „So wie es vielen anderen ergeht.“ Und die Stadt habe sowieso viel zu wenig Souvenir-Produkte. Der Blaue Turm als Kühlschrankmagnet, das wäre mal noch etwas.

Die Idee

Die Protagonisten heißen Lena und Pfeffer, ihr Hund. „Ich habe das gestaltet, als ich in Schwäbisch Hall Kulturgestaltung studierte habe“, berichtet Beate Betz, die selbst in Weinsberg aufgewachsen ist und heute in München lebt. Dort ist die 32-jährige Lehrerin an einer Realschule. Während ihres Studiums habe sie bei Edith Götzfried in deren damaliger Wimpfener Buchhandlung gearbeitet. „Auf ihren Wunsch hin“, habe sie dann das Malbuch entworfen und so seien Lena und Pfeffer geboren worden, die zusammen durch die Altstadt wandern und alles genau erkunden. Lena ist noch unschlüssig, was sie später einmal werden will: Künstlerin wäre eine Option, aber Stadtführerin würde ihr auch gefallen. Vielleicht in Bad Wimpfen? „Die Gestaltung der Seiten hat mir damals sehr viel Spaß gemacht“, sagt Beate Betz die sich darüber freut, dass ihr Werk neu aufgelegt wird für die Reihe „Karoline Kinderbuch“. Geld sei damit nicht verdient, weiß Edith Götzfried aus Erfahrung. Darum geht es ihr allerdings auch gar nicht, dies sei mehr ein Projekt aus Leidenschaft.

Groß und Klein

„Ich hoffe, dass große und auch kleine Kinder mit dem Buch ihren Spaß haben“, so Beate Betz. Um den Blauen Turm auszumalen beziehungsweise zu vollenden, bedarf es einigem künstlerischen Geschick. „Ich habe bewusst auf einigen Seiten Lücken gelassen“, erklärte Betz weiter – sie bieten den Kindern Raum für Kreativität. Das Malbuch wurde inzwischen von einer Mediengestalterin überarbeitet und aufwändig gebunden. Beate Betz: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“

Info zum Buch

Im Kindermalbuch des Verlags „Karoline Kinderbuch“ gehen Lena und Hund Pfeffer auf Entdeckungsreise. Das Büchlein kostet 7,90 € und ist erhältlich beim Verlag, in der Touristinfo Bad Wimpfen, bei Schreibwaren Opitz, Spielwaren Wieland und im Café Anna Blume.

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Streiten kann gut ausgehen – Für Kinder die`s wissen wollen.

Würmchens Eltern haben sich getrennt. Damit sie weiter gut für Würmchen sorgen können, haben sie sich für eine Mediation entschieden.

Ein Mediationsbuch zum Anschauen, Vorlesen und Erzählen.

ISBN 9783981469127 Preis 9,90 €

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Nosy 

Hätte Nosy doch nur auf seine Eltern gehört. Wäre er doch im Fuchsbau geblieben und hätte auf sie gewartet. Wäre doch bloß nicht immer so neugierig. Doch für Selbstvorwürfe war es zu spät. Jetzt musste er zusehen, wie er alleine zurechtkam. Vor allem aber musste er seine Eltern und Geschwister wiederfinden.

Eine abenteuerliche Reise mit einem hilfreichen Wildschwein, einem merkwürdigen Gefährt, fremden Tieren und einem weisen Artgenossen und noch vielem mehr nimmt seinen Lauf…

Die spannende Bilderbuchgeschichte von Markus Dehm über den kleinen neugierigen Fuchs Nosy, der im Winterwald seine Familie nicht mehr findet, wurde detailreich von Imke Staats illustriert. Ein unterhaltsames Abenteuer für alle ab 5 Jahre.

ISBN 9783981469110 Preis 11,90 €

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